Kein fester Wert für jede Meile

Eine Prämienmeile ist kein Bankguthaben mit pauschal vier oder sechs Cent Wert. Entscheidend sind ersetztes Ticket, Zuzahlung und akzeptable Alternativen. Auch zwei Prämien derselben Kabine können sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern. Der Wert hilft bei einer Buchungsentscheidung und ist kein bereits erzielter Umsatz.

Die Formel mit einem klaren Beispiel

Angenommen, ein Ticket kostet 1.800 Euro oder 100.000 Meilen plus 400 Euro. Der Brutto-Einlösewert beträgt (1.800 − 400) / 100.000 = 0,014 Euro, also 1,4 Cent je Meile. Das ist ein Rechenbeispiel, kein geprüftes Angebot. Weitere Gebühren sind abzuziehen; Kosten des Meilenerwerbs werden gesondert berücksichtigt.

Der Vergleich muss realistisch sein

Hättest du eine passende Alternative für 1.100 Euro gekauft, ergibt dieselbe Rechnung (1.100 − 400) / 100.000 = 0,007 Euro, also 0,7 Cent. Der höchste Listenpreis misst keine automatische Ersparnis. Vergleiche Zeiten, Umstiege, Gepäck und Stornierung; subjektiven Komfort solltest du nicht als zurückgewonnenes Bargeld ausweisen.

Das aktuelle Angebot verwenden

Miles & More sieht flexible Prämienpreise unter anderem für Lufthansa, SWISS, Austrian und Lufthansa City vor; das Angebot hängt von der Reise ab. Alte feste Business-Schwellen sind kein heutiger Preis. Steuern und Zuschläge bleiben, Plätze können begrenzt sein und Prämienflüge sammeln keine Meilen oder Statuspunkte. Änderungsregeln hängen vom Tarif ab.

Verfall und Erwerbskosten

Der reguläre Miles-&-More-Verfall erfolgt nach 36 Monaten zum Quartalsende, mit Statusausnahmen. Baldiger Verfall kann eine bescheidenere Einlösung sinnvoll machen, aber keine unnötige Reise. Eine Kartengebühr für das Sammeln darf nur einmal angesetzt werden. Trenne Geldaufwand, geschätzten Nutzen und noch ungenutzte Meilen.

Geld oder Punkte?
Quellen & Prüfung · Fotografie
Geprüft am
20. September 2026

Fotografie

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